High-Noon im Datenschutz - Die Vorbereitungszeit für die DS-GVO läuft ab - im Interview mit Ralf Kamnitzer, externer Datenschutzbeauftragter(IHK) und Management-Berater

Kamnitzer InterviewBis zum 25.Mai 2018 sind es noch 95 Kalendertage; d.h. abzüglich der Wochenenden und Feiertage bleiben zur Umstellung nur noch 61 Arbeitstage (Stichtag: 1.März 2018). Wer sich bisher keine Gedanken über eine Umstellung oder einen aktiven Einsatz für den Datenschutz gemacht hat, wird Probleme mit einer Datenschutz-Compliance nach DS-GVO 2018 haben.

Im Interview mit Ralf Kamnitzer, externer Datenschutzbeauftragter(IHK) und Management-Berater sprechen wir heute über einen Termin der mittlerweile alle Unternehmen beschäftigt: der 25.05.2018.

DFC: Alle Unternehmen in Deutschland sind in Aufruhr. Besonders auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die neue Datenschutzgrundverordnung gelte auch für kleine Unternehmen oder?

Ralf Kamnitzer: Häufig höre ich die Aussage: die DS-GVO gilt nicht für Kleinbetriebe; nur für Unternehmen mit mehr als 10 Personen die EDV-technisch personenbezogene Daten verarbeiten.
Weitgefehlt. Alle Geschäftstreibenden, ob Einzelunternehmen oder Konzerne sind hiervon betroffen. Die DS-GVO ist die führende Rechtsnorm für den Datenschutz in Europa und in Verbindung mit dem BDSG-neu (Bundesdatenschutzgesetz-neu) auch bei uns.

DFC: Warum ist es so wichtig sich mit der neuen Datenschutz Grundverordnung auseinanderzusetzen?

Ralf Kamnitzer: Sie greift weit in das Unternehmensleben ein. Die Verantwortlichkeit für den Datenschutz liegt bei der Unternehmensleitung bzw. dem Geschäftsführer oder weisungsbefugten Führungskräften, sowohl im öffentlichen wie im nicht-öffentlichen Bereich. Allein die vorgeschriebene schriftliche Bekanntgabe ihres Datenschutzbeauftragten bietet den Aufsichtsbehörden die Möglichkeit zu reagieren.

DFC: Was bringt denn die neue Datenschutz Grundverordnung ?

IT Studium am Fachbereich Wirtschaft: Hochschule Mainz verzahnt Beruf und Studium

TitelbildDie Nachfrage nach qualifizierten Fach- und Führungskräften im IT Sektor ist seitens der Unternehmen sehr hoch und steigt weiterhin stetig an. Der Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz füllt mit vier IT-Studiengängen diese Nische in der Hochschullandschaft und bildet seit mehreren Jahren künftige IT Fach- und Führungskräfte aus.

Industriekauffrau Patrizia Orth fand ihre berufliche Herausforderung in der IT-Branche. „Ich bin Quereinsteigerin und das gefällt mir sehr gut“, betont sie. Das Einzige, was ihr fehlte, waren die richtigen Abschlüsse. Also machte sie Nägel mit Köpfen und absolvierte am Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz den dualen Bachelor Wirtschaftsinformatik. Nachdem sie den ersten Hochschulabschluss in der Tasche hatte, schrieb sich die 42-Jährige auch gleich für den berufsintegrierenden Master IT Management ein, den sie zurzeit studiert. „Natürlich hoffe ich, dass ich mich dank des Masters beruflich verbessern werde“, sagt sie. Aber das ist nicht alles. „Das Studium gibt mir so viele neue Einblicke und Erfahrungen. Nicht nur vom Stoff her“, so die Studentin. Sie fühlt sich sehr wohl an der Hochschule und findet, dass man das Studium mit dem Beruf sehr gut verbinden kann. „Man muss ein gutes Zeitmanagement haben, dann klappt es.“ Darüber hinaus ist die Atmosphäre in ihrem Jahrgang sehr gut. „Die Gruppenarbeiten und der Austausch zwischen den Kommilitonen sind einfach super. Und kaum, dass man angefangen hat, feiert man schon den Master-Abschluss.“

Vier IT-Studiengänge: Berufsintegrierend, dual oder Vollzeit

Der duale Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik richtet sich an Auszubildende und Berufstätige in IT-Berufen wie beispielsweise Fachinformatiker/innen, IT-Systemkaufleute und Informatikkaufleute, die sich weiter qualifizieren möchten. „Das Studium vermittelt mir tieferes Wissen in den Bereichen IT-Sicherheit und -Recht, Statistik oder E-Business“, sagt Student Daniel Lerch und ergänzt dabei, dass ihm die Betreuung bei der Wahl der Hochschule sehr wichtig war. „Die Dozenten am Fachbereich sind wirklich motiviert und wir arbeiten in kleinen Gruppen von bis zu 30 Leuten zusammen, was richtig klasse ist.“

Ganzheitliche IT-Lösungen in der Cloud für den Mittelstand - im Interview mit Ralf Olaf Ehrhardt, Gründer und Geschäftsführer der Diginet GmbH zum BMWi Förderprogramm „go-digital“.

Ralf Ehrhardt

Seit Ende der 80er Jahre ist die Diginet GmbH aus Pfungstadt bei Darmstadt bereits am Markt und hat hier über viele Jahre hinweg viele IT-Entwicklungen kommen und gehen sehen. In den vergangenen Jahren hat sich das Unternehmen mehr und mehr auf das Thema Cloud für den Mittelstand fokussiert. Seit einiger Zeit ist die Diginet GmbH autorisiertes Beratungsunternehmen für die Hauptmodule 1 „IT-Sicherheit“ und 3 „Digitalisierte Geschäftsprozesse“ im BMWi Förderprogramm „go-digital“. Wir sprechen mit Herrn Ralf Olaf Ehrhardt über Fachkräftemangel, Services, die passende Strategie, Flexibilität aber auch die Sicherheit in der Cloud.

DFC: Herr Ehrhardt, viele IT Unternehmen klagen über Fachkräftemangel. Sie sind seit mehr als 25 Jahren als Ausbilder und Dozent tätig und bilden hier IT Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration aus. Wie sollten ihrer Meinung nach IT-Unternehmen selbst auf den Fachkräftemangel reagieren?

Ralf Olaf Ehrhardt: Da immer mehr junge Menschen ein Studium statt eine Ausbildung anstreben und es für uns immer weniger Bewerber für die ausgeschriebenen Ausbildungsplätze gibt, werden auch wir hier zukünftig neue Wege gehen müssen. Aktuell denken wir darüber nach, zukünftig ein duales Studium statt der Ausbildung anzubieten. Ich denke, eine duale Ausbildung, ob jetzt die klassische IHK-Ausbildung oder das duale Studium, bietet für alle Beteiligten einiges an Vorteilen. Jedenfalls werden wir weiter über unseren Bedarf ausbilden und damit auch für andere Unternehmen Fachkräfte schaffen.

DFC: Kommen wir zu unserem Kernthema des heutigen Gespräches. Auf ihrer Internetseite ist die Rede von einer ganzheitlichen Betrachtung der IT-Infrastruktur der Unternehmen. Welche Rolle spielt dabei die Cloud?

Ralf Olaf Ehrhardt: Eine immer größere. Viele kleine und auch mittelständische Unternehmen sind räumlich, technisch und personell nicht in der Lage, ein eigenes „Rechenzentrum“ aufzubauen, welches den aktuellen und insbesondere den zukünftigen Datenschutzansprüchen genügt. Hier bieten spezialisierte Rechenzentren und Serviceanbieter viele Lösungen. Außerdem sind die Kosten für sogenannte Cloudlösungen besser kalkulierbar und bieten eine hohe Skalierbarkeit und Flexibilität. So können die genutzten Ressourcen bei anziehendem Geschäft ausgebaut und bei geringerem Bedarf wieder verringert werden.

Weltneuheit für Rechenzentren auf dem Digital FUTUREcongress - komplette Racks werden lüfterlos - im Interview mit Ernst Steingraber, Geschäftsführer der Techit GmbH

Das dem Schwarzwald beheimatete Technologieunternehmen, die techit GmbH arbeitet seit vielen Jahren an Innovationen in moderne Rechenzentren.  Die techit GmbH hat sich darauf spezialisiert, hocheffiziente, sozial intelligente und dadurch selbstverwaltende RZ Infrastrukturlösungen zu entwickeln,  zu betreiben und unter dem Markennamen Spherenium SmartWare und SmartGrid zu vermarkten. Im Interview mit Ernst Steingraber, Geschäftsführer der Techit GmbH sprechen wir heute über eine echte Weltneuheit, dem „Direct Case Thermal Coupling“, ein Kühlverfahren, das insbesondere die 19“-Technik revolutionieren soll

DFC: Herr Steingraber, Ihr Unternehmen hat sich mit Haut und Haaren dem Thema Digitalisierung verschrieben. Immer wieder entwickelt Ihr Unternehmen neue Innovation, um wiederkehrende Vorgehen und Prozesse so zu erfassen, dass diese von Maschinen selbstständig durchgeführt werden können. Auf dem Digital FUTUREcongress am 1. März in der Messe Frankfurt werden Sie eine von Ihnen angekündigte Weltneuheit vorstellen. Was hat es mit  Local/Global Cloud &  „ai-Organisation“ auf sich?

Ernst Steingraber: Zunächst einmal ist Digitalisierung aus unserer Sicht in 3 grundlegende Kategorien zu unterteilen: 1. Infrastruktur / Hardware / Software, also die Funktionsgrundlage, damit überhaupt irgendetwas „Funktioniert“ 2. Die Transparenz bzw. die Nachvollziehbarkeit und somit Steuerbarkeit von Abläufen und Prozessen, 3. Das eigentlich wichtigste, der Mensch, der damit lebt und

Die beste Digitalisierungsstrategie für den Mittelstand - im Interview mit Evangelos Kopanakis, Managing Director der best-practice innovations GmbH mit Sitz in Köln

best-practice innovations (b-pi) ist eine 2007 in Köln gegründete IT-Unternehmensberatung mit den Schwerpunkten Projektmanagement und Schulungen auf Basis international anerkannter Best-Practice-Frameworks wie ITIL®, PRINCE2® und COBIT®. In den letzten Jahren ist aber auch das Thema Bereitstellung von Young-Professionals, Fachpersonal und Management-Teams für das Unternehmen ein weiterer Beratungsschwerpunkt geworden. Im Interview mit Herrn Evangelos Kopanakis, Managing Director der  best-practice innovations GmbH, besser bekannt als b-pi sprechen wir über die Managementdisziplinen Governance, Digitalisierung, Outsourcing, Service Management, Projektmanagement und Datenschutz / Informationssicherheit.

DFC: In vielen aktuellen Berichten und Kommentaren diverser Magazine und auch Onlineberichten liest man immer wieder, dass der deutsche Mittelstand im Bereich Digitalisierung Nachholbedarf hat. Was ist Ihrer Meinung nach der größte Hemmschuh deutscher Entscheider, sich mit dem Thema Digitalisierung oder zum Beispiel Service Management wirklich intensiv auseinander zusetzen?

Evangelos Kopanakis: Die wichtigste Hürde dabei ist tatsächlich die digitale Kompetenz der Entscheider. Man sieht das auch in der Politik, wenn man sich anschaut wie politische Entscheidungen in diesem Bereich getroffen, beziehungsweise nicht getroffen werden, weil die zuständigen Politiker nicht in der Lage sind, sich mit dem Thema so auseinanderzusetzen, dass sie es verstehen und auch die gesellschaftlichen Konsequenzen daraus ableiten können.

Ähnliches gilt für die Wirtschaft. Es gibt natürlich einige, insbesondere die Wirschaftsführer in Technologieunternehmen, die sich von jeher dieses Themas angenommen haben. Aber es fehlt einfach an digitaler Kompetenz in den Geschäftsführungen und in den Verwaltungsräten der großen mittelständischen Unternehmen.

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