Digitalisierung erfordert eine lernende Organisation - Im Interview mit Matthias Pauers, Geschäftsführer der Teamprove GmbH

MatthiasBeitrag„Teamprove begleitet Führungskräfte und Teams auf dem Weg zu einer lernenden Organisation mit innovativen Produkten, schlanken Prozessen, motivierten Mitarbeitern und zufriedenen Kunden.“ Soweit das Produktversprechen der Organisationsberatung Teamprove GmbH. Im Gespräch mit Geschäftsführer Matthias Pauers schauen wir unter die Motorhaube des Unternehmens und sprechen über lernbereite Organisationen, Veränderungskompetenz und die Bedeutung der Unternehmenskultur für eine erfolgreiche digitale Transformation.

DFC: Die Welt ist im Umbruch, Deutschland ist im Umbruch, der Mittelstand ist im Umbruch und jedes einzelne Unternehmen muss sich entsprechend aufstellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier und da knirscht es schon einmal in den Unternehmen, wenn es um das Thema Digitalisierung geht. Herr Pauers, worin sehen Sie die größten Herausforderungen bei der Weiterentwicklung der Unternehmen, die Sie betreuen?

Matthias Pauers: Die Digitalisierung wird die Art, wie wir leben und arbeiten, komplett verändern. Das betrifft auch die Geschäftsmodelle der Unternehmen. Die bekanntesten Beispiele kennt jeder: Das größte Taxiunternehmen Uber besitzt keine Autos, das größte Medienunternehmen Facebook produziert keine eigenen Inhalte und Alibaba, einer der größten Online-Händler der Welt, besitzt keine Lager. Diese Entwicklungen drehen aber auch die Wertschöpfung mittelständischer Unternehmen „auf links“. Disruption, Innovationskraft, Agilität und ein neues Verständnis von Führung sind nur einige der Themen, die Unternehmen bewegen. Wir leben in einer VUCA-Welt, d.h. ohne die Bereitschaft, Bewährtes kontinuierlich zu  interfragen und Bestehendes zu verändern, werden viele Unternehmen die digitale Transformation nicht überleben. Ich glaube deshalb, dass die größte Herausforderung das richtige Mindset sein wird. Mehr denn je brauchen Unternehmen die Fähigkeit, dem Wandel grundsätzlich positiv gegenüberzustehen. Ein weiteres Problem ist, dass Digitalisierung oft als rein technisches Thema eingestuft wird. Der Blickwinkel muss hier viel breiter werden.

DFC: Der Begriff VUCA-Welt ist schon über 20 Jahre alt. Hat das Schlagwort im Zusammenhang mit der digitalen Transformation eine neue Dimension bekommen?

Digitalisierung im Vertrieb – B2B Handelsvertreter und Sales-Profis stehen vor großen Herausforderungen - Im Interview mit Hauptgeschäftsführer Jan Kristan Hannes

PIC CDHDer Vertrieb und auch die entsprechenden Organisationen im Bereich der Handelsvertreter haben sich in den letzten Jahren zum Teil dramatisch verändert. Dies bedeutet, dass diese Berufsgruppe vor neuen großen Herausforderungen steht. Als Community für den B2B Handelsvertreter und alle Sales-Profis im Vertrieb unterstützt der CDH Mitte sowohl große als auch mittelständige Unternehmen bis hin zum Einzelkämpfer. Das Thema Digitalisierung ist auch dieser Berufsgruppe längst angekommen. Der CDH als Vertriebsverband bietet seinen Mitgliedern praxisnahe Angebote und individuelle Lösungen. Aus diesem Grund sprechen wir heute mit Hauptgeschäftsführer Jan Kristan Hannes, der gerade auch Experte im Bereich rechtliche Belange dieser Zielgruppe ist.

DFC: Herr Hannes, Digitalisierung bedeutet für die Berufsgruppe Vertrieb und Handelsvertreter eine große Herausforderung. Was sind Ihrer Meinung nach die größten Themen, mit denen sich der Vertrieb hier auseinandersetzen muss?

Jan Kristan Hannes: Der Kunde ist heute durch den Einsatz des Internets bereits vor dem eigentlichen Verkaufsgespräch mit dem Handelsvertreter bestens über dessen gesamtes Portfolio und die Produktpaletten der Konkurrenz informiert. Daher sind Rückfragen und Einwände oft sehr spezifisch und der Spielraum des Handelsvertreters hinsichtlich der Produkte und Preise ist sehr eng geworden. Dies kann er jedoch durch eine kompetente und individuelle Beratung ausgleichen. Auch die Verlässlichkeit und Verbindlichkeit, die auf Grundlage der persönlichen Kundenbeziehung besteht, liefert hier entscheidende Vorteile gegenüber eine unpersönlichen Onlinebestellung vom anderen Ende des Erdballs.

DFC: Im Vertrieb heißt es auch neue Chancen für Geschäftsmodelle zu entwickeln und neue Wege zum Kunden aufzubauen. Welche sehen Sie hier?

Modernes Vertragsmanagement im digitalen Zeitalter – Interview mit Andreas Mohr, Geschäftsführer der PERCONEX GmbH

Unknown 1Unter dem Stichwort „Vertragsmanagement“ versteht man im Allgemeinen das gesamte Handling rund um die vertraglichen Verhandlungen und den Lebenszyklus von Verträgen.

Im digitalen Zeitalter ergibt es durchaus Sinn, auch diese Bestandteile auf einer Plattform transparent und mit einem Rechtesystem zu verwalten. Im Gespräch mit Andreas Mohr, Geschäftsführer der PERCONEX GmbH, sprechen wir heute über digitales Vertragsmanagement im Unternehmen!

Seit vielen Jahren beschäftigt sich SMARTCONEX, eine Marke der PERCONEX GmbH mit der Digitalisierung und dem Management von Vertragsunterlagen, um den Unternehmen einen Weg aufzuzeigen, vom analogen Papier hin zu einem digitalen, transparenten und zugänglichen Vertragsbestand zu wechseln.

DFC: Herr Mohr, die meisten Verträge werden heute noch in Ordnern abgelegt und vielleicht auch in einzelnen Datenbanken gespeichert. Welche Situation treffen Sie in der Regel vor Ort bei mittelständischen Unternehmen an, wenn es um das Thema Vertragsmanagement geht?

Andreas Mohr: Überwiegend werden die Verträge dezentral und in Papierform im Unternehmen verteilt aufbewahrt. In einzelnen Fällen gibt es vielleicht noch ein Excel Sheet mit Vertragsinformationen auf einem Netzlaufwerk. In jedem Falle aber sind die Daten maximal statisch vorhanden. Oftmals ist das Wissen über Verträge und deren Inhalte sogenanntes „Herrschaftswissen“ einzelner Personen und nicht allen relevanten Personen im Unternehmen zugänglich.

Wie der Arbeitsplatz der Zukunft wirklich funktioniert - im Interview mit Martin Hörhammer, Vorstand der Medialine EuroTrade AG

MH PortraitAls Full-Service IT-Systemhaus bietet die Medialine AG maßgeschneiderte Lösungen aus den Geschäftsbereichen IT-Infrastructure, Managed & Cloud Services sowie Business Solutions. Mit Ihren Tochtergesellschaften verfügt die Medialine Gruppe über mehr als 200 Mitarbeiter an 15 Standorten in Deutschland, Österreich und Rumänien und sorgt so für flächendeckende technische und vertriebliche Betreuung Ihrer Kunden. Enge Partnerschaften zu marktführenden Herstellern und exzellentes Consulting Know-how sind seit der Gründung vor fast 20 Jahren der ausschlaggebende Faktor mittelständische Kunden bei der digitalen Transformation zu begleiten. Im Interview sprechen wir mit Martin Hörhammer, Vorstand der Medialine EuroTrade AG über den Arbeitsplatz der Zukunft.

DFC: Das Thema Arbeiten von unterwegs gibt es ja schon eine Zeit lang. Insgesamt hat aber das Thema Arbeitsplatz der Zukunft in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Was ist der Unterschied zwischen dem ersten Ansatz “arbeiten von unterwegs und dem heutigen “Arbeitsplatz der Zukunft”?

Martin Hörhammer: In der Vergangenheit versuchte man vielmals zwanghaft das Büroarbeitsplatzumfeld mobil zu machen. Dies war mit zahlreichen Herausforderungen verbunden (z.B. damit den Medienbruch Digital & Analog zu überwinden). Der Tenor war: Ein mobiles Arbeitsplatzumfeld bedeutet Einschränkung auf Technologieseite. Hinzu kam die emotionale Seite: Oftmals hatte man die Befürchtung eine Großraumbüroatmosphäre zur reinen Steigerung der Kosteneffizienz zu schaffen.

Digital Workplace für Anwender, nicht für die IT - Im Interview mit Mark Heyen Geschäftsführer der 3kubik GmbH

mark heyen swUnternehmen stehen immer mehr vor der Herausforderung die digitalen Prozesse im Unternehmen nutzerverträglich und im besten Fall nutzermotivierend umzusetzen. Dabei sind Tools zwar noch wichtig, treten aber Stück für Stück in den Hintergrund. Aus diesem Grund führen wir heute ein Interview mit Mark Heyen, Geschäftsführer der 3kubik GmbH, die sich bei ihrer Arbeit auf den Menschen im Zentrum der digitalen Arbeitswelt von morgen fokussiert. Das Unternehmen analysiert bestehende Kommunikations- und Kollaborationsprozesse, berät zu einem effektiveren Umgang mit Wissen, der Zusammenarbeit in Projekten und begleitet Kunden bei der Umsetzung von digitalen Transformationsprozessen und dem damit einhergehenden Change Management.


DFC: Herr Heyen, während vor einigen Jahren noch die IT für die Beschleunigung der Prozesse verantwortlich war, wird mehr und mehr auf ein qualifiziertes Change Management in der digitalen Transformation Wert gelegt. Wie reagieren Sie mit Ihrem Unternehmen auf diese Herausforderung?

Mark Heyen: Die Veränderung ist für uns das Kernelement aller Projekte. Gut 40 % des Auftragsvolumens werden bei uns für die Definition neuer Arbeitsweisen und ihre Implementierung in der Organisation aufgewandt. Das beginnt bei Analysen und Befragungen und endet in medialen Kampagnen, CIP Meetings tec. Nur ein Anwender, der versteht, warum die Veränderung sein muss, was genau sich für ihn verändert und welche Mehrwerte, aber auch Herausforderungen, damit einhergehen, kann die digitale Transformation unterstützen.

DFC: Welche Rolle spielen heute noch die IT Tools und welche setzen Sie mit Ihrem Unternehmen ein?

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