Wirksamer Schutz vor DDoS-Angriffen jetzt auch für kleine und mittelständische Unternehmen problemlos möglich - im Interview mit Christian Hofstadt, Business Strategy Manager bei PlusServer

Christian Hofstadt LRPlusServer ist der größte Managed-Cloud-Anbieter in Deutschland. Für mehr als 4.000 Unternehmenskunden entwickelt und betreibt der Kölner Anbieter hybride Hosting-Lösungen. Diese verbinden dedizierte Infrastruktur (Hosting/On-Premise) mit Colocation und verschiedenen Cloud-Modellen. Zudem gehört PlusServer zu den ersten Vermarktern der Microsoft Cloud Deutschland mit deutscher Datentreuhand. Im Interview mit Christian Hofstadt, Business Strategy Manager bei PlusServer, sprechen wir heute über DDoS-Angriffe und Umsatz- und Reputationsverluste durch Cybercrime.

DFC: Herr Hofstadt, bevor wir in das Thema richtig einsteigen, würde ich Sie bitten, den Begriff DDoS-Angriff noch einmal kurz zu erklären. Was versteht man darunter?

Christian Hofstadt: DDoS steht für Distributed Denial of Service. Es geht dabei um Angriffe über das Internet, bei denen eine große Anzahl infizierter Geräte gleichzeitig mit Anfragen auf ein Zielsystem „einstürmt“. Dieses wird überlastet und ist daraufhin auch für den gewollten Traffic nicht mehr erreichbar. Neben diesen sogenannten volumetrischen Angriffen gibt es aber auch noch eine Vielzahl weiterer Angriffsmuster, die immer wieder versuchen, die Schutzmechanismen der Opfer zu umgehen.

DFC: Bislang wurden insbesondere große Unternehmen mit solchen Angriffen zum Teil tagelang außer Gefecht gesetzt. Mehr und mehr werden aber auch kleine und mittelständische Unternehmen Ziel dieser Angriffe. Was wollen die Angreifer erreichen?

Christian Hofstadt: In den meisten Fällen geht es um Geld. Vor dem Angriff erhalten die Opfer häufig einen kurzen Angriff als Warnung sowie ein Erpresserschreiben: Wenn sie nicht einen bestimmten Betrag auf ein anonymes Bitcoin-Konto zahlen, werden sie angegriffen. Da kleinere Projekte oft über keinen ausreichenden Schutz verfügen, sind sie ein beliebtes Ziel für solche Erpressungsversuche. Daneben gibt es auch Angriffe, die eher auf Publicity, politische Statements oder die Schädigung von Konkurrenten abzielen.

Keine Internationalisierung ohne wirklich gute Übersetzungen – ein Interview mit Alexander Stierhof, Branch Manager der tolingo GmbH am Standort Stuttgart

tolingotolingo gehört zu den führenden Übersetzungsagenturen in Deutschland. Mehr als 60 Mitarbeiter koordinieren die Übersetzungsprojekte und vergeben Aufträge gemäß zertifizierten Prozessen an die rund 6.000 Übersetzer, die weltweit für tolingo tätig sind. Über den Webshop auf www.tolingo.com können Kunden ihre Fachübersetzungen in mehr als 220 Sprachkombinationen und 16 Fachbereichen direkt bestellen. Ein Gespräch mit Herrn Alexander Stierhof, Branch Manager der tolingo GmbH am Standort Stuttgart.

DFC: Deutsche IT-Technologie ist international mehr und mehr gefragt. Gerade hier sind gute Übersetzungen unerlässlich, damit internationale Märkte erschlossen werden können. Was zeichnet tolingo ganz besonders aus und wie kann ein Unternehmen von der Zusammenarbeit mit Ihnen profitieren?

Alexander Stierhof: tolingo ist eine Full-Service-Übersetzungsagentur, was bedeutet, dass wir neben der reinen Übersetzung noch viele weitere Dienstleistungen anbieten. Durch feste Ansprechpartner, individuelle Workflows, technische Lösungen, automatisierte und zertifizierte Prozesseund eine Vielzahl an Sprachkombinationen können wir alles anbieten, was für eine reibungslose und professionelle Umsetzung aller Übersetzungsprojekte notwendig ist. „Die richtigen Dinge tun statt nur die Dinge richtig tun“.

DFC: Da haben Sie wohl recht. Gerade IT-Übersetzungen können sehr komplex sein und hier können viele Fehler gemacht werden, die sich vielleicht später als Bumerang erweisen. Was ist das Besondere an IT-Übersetzungen?

Alexander Stierhof: Typische Textarten aus der IT-Branche sind Software-Dokumentationen, HTML-Texte und Software-Strings. Die Herausforderung bei der Übersetzung ist dabei, die Kompatibilität der Inhalte zu gewährleisten. Dazu gehört, diese in ihrem Dateiformat zu exportieren, zu übersetzen und dann die finalen Texte importfähig und verlustfrei wieder in die Systeme des Kunden zu integrieren. Wir bei tolingo können mit nahezu allen gängigen Datei- und Austauschformaten

Gatekeeper zwischen analoger und digitaler Welt - Interview mit Stefan Rupp, Business Unit Manager Value der Brother International GmbH

 DSC9484Brother assoziiert man womöglich weniger mit der alle Lebensbereiche verändernden Digitalisierung, als Tech-Giganten wie Dell, Microsoft oder Apple. Tatsächlich hat sich aber auch das Unternehmen mit dem Schwerpunkt „drucken“ längst auf den Weg in die digitale Zukunft gemacht. Obwohl immer mehr Dokumente digital bearbeitet werden, gehört Drucken nach wie vor zu den unverzichtbaren Prozessen eines jeden Unternehmens. Wichtige Dokumente für die interne und externe Kommunikation müssen durch Druck- und Scanlösungen in bester Qualität bereitgestellt werden. Im Interview mit Stefan Rupp, Business Unit Manager der Brother International GmbH, sprechen wir heute über Lösungen rund um das Dokumentenmanagement und den Druck von Morgen.

DFC ( DIGITAL FUTUREcongress): Herr Rupp, wenn man heute Brother noch einmal neu gründen würde, glauben Sie, dass sich Brother dann wieder für das Thema Drucken entscheiden würde?

Matthias Kohlstrung: Viele kennen Brother nur in Verbindung mit Druckern, tatsächlich wurde das Unternehmen aber schon 1908 als Reparaturwerkstatt für Nähmaschinen gegründet. Näh- und Stickmaschinen sind übrigens heute noch ein erfolgreicher Geschäftsbereich innerhalb des Konzerns. Über die Jahre diversifizierten Schreibmaschinen und andere Haushaltsgeräte, die stets auf Basis eigener Technologien entwickelt und produziert wurden, das Geschäft. Erst später kamen Drucker sowie Fax-, Beschriftungs- und Multifunktionsgeräte hinzu. Sie sehen also, Brother hat sich seit jeher konsequent weiterentwickelt und neue Märkte erschlossen. Der stete Wandel liegt dementsprechend in unserer DNA, was uns angesichts der großen Herausforderungen durch die Digitalisierung zu Gute kommt. Auch wenn der allgemeine Druckermarkt in Zukunft nicht mehr wachsen wird, ist das vielbeschworene papierlose Büro noch eine entfernte Vision. Wohl aber verändern sich die Anforderungen, denn Menschen müssen immer und überall auf eine ständig wachsende Menge an Informationen und Dokumenten zugreifen und diese bearbeiten können. Daraus ergibt sich nach wie vor die Notwendigkeit der Themen Drucken und verstärkt natürlich Scannen. Wir bieten hier eine breite Produktpalette an und arbeiten mit einer Vielzahl an Partnern zusammen, um den Kunden maßgeschneiderte Workflow- und Dokumentenmanagementlösungen anzubieten. Insofern schauen wir mit unserem Thema Drucken

Seit über 15 Jahren ist die Binect GmbH führender Anbieter für digitale und hybride Output-Management-Lösungen, die der klassischen Geschäftspost den Weg ins digitale Zeitalter ermöglichen.

Frank Wermeyer hr 02Nachdem sich das Unternehmen vor allem im Segment der Banken und gesetzlichen Krankenkassen sowie als Technologie-Partner der Deutschen Post AG einen Namen gemacht hatte, wurde das Portfolio in den letzten Jahren um Angebote speziell für kleinere und mittlere Unternehmen erweitert. Binect vereinfacht Geschäftsabläufe mit innovativen Produkten und Services, die das volle Potenzial optimierter Output Prozesse mit unmittelbaren Kosteneinsparungen vereinen. Damit ist Binect starker Partner im Mittelstand.

Im Interview mit Dr. Frank Wermeyer, Geschäftsführer der Binect GmbH, sprachen wir über die Digitalisierung der Geschäftspost, Datenschutz und die Situation im Mittelstand.

IT&MEDIA: Herr Dr. Wermeyer, obwohl viele Prozesse in Unternehmen heute digitalisiert sind, werden in Deutschland an jedem Arbeitstag nach wie vor rund 60 Millionen Briefe versendet – davon überwiegend Geschäftspost. Wie erklären Sie sich den anhaltenden Boom des klassischen Papierbriefs in Zeiten fortschreitender Digitalisierung?

Dr. Wermeyer: Deutschland ist, wie auch die Schweiz, gegenüber anderen europäischen Ländern noch sehr auf die konventionelle Briefpost ausgerichtet. – auch deshalb, weil der Papierbrief, gerade im Geschäftsbereich, eine ganz andere Wertigkeit und Rechtssicherheit vermittelt als vermeintliche Alternativen wie die zum Teil staatlich initiierten digitalen Plattformen. Viele Empfänger sind heute nicht bereit, elektronische Rechnungen, etc. zu empfangen. Auf für den Versender gibt es nach wie vor Unsicherheiten (z.B. kommen meine Rechnungen an? Werden Sie gesehen und auch bezahlt?).

Die weltweit größte Studentenorganisation der AIESEC über Komfortzone, Praktikum, persönliche Weiterentwicklung und Auslandssememster - im Interview mit Chi Mai Nguyen, Vorstandsmitglied bei AIESEC Darmstadt

AISECAIESEC ist eine Studentenorganisation mit internationalem Charakter – in über 126 Ländern mit 780 Lokalkomitees vertreten, hat es sich die Organisation zur Aufgabe gemacht, Studenten eine Plattform zu bieten, auf der sie sich persönlich weiterentwickeln können. Auf dem DIGITAL FUTUREcongress am 1. März wird das Lokalkomitee aus Darmstadt vertreten sein. Heute sprechen wir mit Chi Mai Nguyen, Vorstandsmitglied bei AIESEC Darmstadt, darüber, warum sich die Studentenorganisation für eine persönliche Weiterentwicklung einsetzt und wie dieses Ziel mit Hilfe der Studentengruppe erreicht werden kann.

DFC: Frau Nguyen, das Motto von AIESEC lautet „Peace and Fulfillment of Humankind’s Potential“. Was genau steckt dahinter?

Chi Mai Nguyen: Das Motto fasst die Aspekte zusammen, die für AIESEC von großer Bedeutung sind und warum AIESEC überhaupt existiert: Unserer Studentenorganisation ist die Förderung der Völkerverständigung sehr wichtig. Nur dadurch können Barrieren heruntergebrochen und Vorurteile abgeschafft werden, die in der Gesellschaft und zwischen verschiedenen Ländern, Kulturen, Menschen, etc. entstehen. Dieses Ziel ist wiederum erreichbar, indem das Potential der Gesellschaft ausgeschöpft wird. 

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