Was sind die wichtigsten Treiber der Digitalisierung? Im Interview mit dem Geschäftsführer der c.a.p.e. IT GmbH Rico Barth

RicoBarth BeitragRico Barth: Die wichtigsten Treiber der Digitalisierung sind der Einsatz von Software-Systemen, die offen sind und offen mit anderen Systemen und Datenquellen kommunizieren. Offenheit, offener Quellcode, offene und standardisierte Schnittstellen sind die wichtigsten Aspekte, die die Digitalisierung treiben. Das alles mündet, wenn man es weiter denkt, in offenen Plattformen, auf denen Software-Systeme übergreifend Daten einspeissen und austauschen können. Offene Software und offene Plattformen und die Datenintegration sind die Triebfeder der IT und der Industrie im Kontext von Industrie 4.0 und Industrial IoT.

DFC: „Industrie 4.0“ ist ein gern verwendeter Begriff und begegnet uns auch auf dem DIGITAL FUTUREcongress vielerorts, aber nicht jeder weiß damit etwas anzufangen. Wie würden Sie das aus Ihrer Sicht erklären?

Rico Barth: Mit „Industrie 4.0“ ist weithin die Digitalisierung der industriellen Produktion gemeint. Hierbei werden sämtliche Bereiche bis hin zu Gebäudesteuerung und den Maschinenparks der Produktion vernetzt, um effizienter zu arbeiten, Produktionsausfälle zu vermeiden und auch in puncto Datenschutz und Sicherheit sämtliche Anforderung erfüllen zu können.

DFC: Wo finden Sie in dieser Entwicklung mit Ihrem Unternehmen Ihren Platz?

Bezahlen per Smartphone - Wie große Unternehmen, Versicherungen und Banken davon profitieren können - im Interview mit Michael Eichler, Geschäftsführer Bank-Verlag

GF EichlerDer Bank-Verlag, 1961 gegründet, publiziert nicht nur Finanzzeitschriften und Fachbücher, sondern stellt außerdem E-Learning-Produkte her und veranstaltet Seminare, Konferenzen und Trainings. Bereits seit einiger Zeit setzt das Unternehmen allerdings den Fokus in IT-Services für Banken, des Electronic Bankings und des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Darüber hinaus hilft der Bank-Verlag bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen. Dazu gehören auch Themengebiete wie Security & Trusted Services, Mobile & Online Banking und Payment Solutions. Diese Services werden mehr und mehr auch von Versicherungen, Finanzdienstleistern und großen Industrie- und Handelsunternehmen eingesetzt. Im Interview mit Geschäftsführers Michael Eichler sprechen wir heute über Cyber-/Internet-Sicherheit, Elektronische Unterschrift, Digitalisierung von Geschäftsprozessen und das Bezahlen per Smartphone.

DFC: Herr Eichler, bei der Vorbereitung auf das Interview bin ich zunächst erst einmal über den Namen gestolpert. Sie sind an den Standorten Köln und Frankfurt/Main mit etwa 200 Mitarbeitern vertreten und beschäftigen sich mit hochaktuellen und modernen Geschäftsprozessen im elektronischen Sicherheits- und Zahlungsbereich. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht den Namen zu ändern?

Michael Eichler: (Lacht) …. Ja, darüber nachgedacht. Gestartet ist der Bank-Verlag 1961 tatsächlich mit der Publikation „die bank“. Über die Jahre kamen weitere Medienprodukte, wie zum Beispiel Formulare, Fachbücher und Veranstaltungen hinzu. Vor über 30 Jahren kamen dann damals neue Trends, wie das Online Banking und der bargeldlose Zahlungsverkehr, auf. Der Bank-Verlag hat sich da neue Geschäftsfelder erschlossen und damit den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit von einem Verlag hinzu einem Technologie-Unternehmen verändert. Zuletzt wurden die Kompetenzen im Bereich IT-Sicherheit in einem eigenen Geschäftsfeld ausgebaut. Und vielleicht aus Sicherheitsgründen haben wir den unverdächtigen Namen bisher nicht geändert. Zum anderen sind wir ein B2B-Anbieter und da ist die Dissonanz zwischen Name und Geschäftstätigkeit schnell geklärt. Gegenüber dem Endkunden tauchen wir eigentlich nicht auf.

Herausforderung Datenschutz in der Verwaltung und im öffentlichen Bereich - im Interview mit Björn Bausch (Managing Director b-pi sec GmbH und Partner best-practice innovations GmbH)

Bausch BeitragDie b-pi sec GmbH, ein Tochterunternehmen der best-practice innovations, ist eine Unternehmensberatung für Informationssicherheit, Datenschutz, IT-Security, sowie Governance, Risk und Compliance. Das Unternehmen übernimmt für seinen Kunden die Mandate als externer Datenschutzbeauftragter, Informationssicherheitsbeauftragter und CISO (Chief Information Security Officer). Mit einem breiten Schulungsangebot bietet die an das Mutterunternehmen angeschlossene Schulungsakademie auch akkreditierte Seminare und Zertifizierungsprüfungen in den Bereichen Datenschutz (EU-DSGVO), Informationssicherheit (ISO/IEC 27001) und IT-Governance-Risk-Compliance (COBIT®) an. Im Interview mit Björn Bausch sprechen wir über die besonderen Herausforderungen, die insbesondere die öffentliche Verwaltung oder auch Unternehmen im Gesundheitssektor bewältigen müssen.

DFC: In der breiten öffentlichen Wahrnehmung wird das Thema Datenschutz Grundverordnung in Deutschland zum Teil auch mit Unverständnis wahrgenommen. Verordnungen, Strafen bei Nichteinhaltung und unverständliche Regelungen leisten diesem Eindruck Vorschub. Was spricht ihrer Meinung nach für die neue Datenschutz Grundverordnung?

Björn Bausch: Meiner Meinung nach spricht für die neue Datenschutzgrundverordnung eine Vereinheitlichung des europäischen Datenschutzrechts und damit einhergehend ein einheitlicher Schutz der personenbezogenen Daten im europäischen Wirtschaftsraum. Das bedeutet, dass EU-Bürger, egal in welchem Land ihre Daten erfasst und verarbeitet worden sind, mit einem grundgleichen Datenschutzrecht behandelt werden.

Die Verwaltung im Griff mit Robotic Process Automation - Interview mit Dr. Frank Hülsberg, Senior Partner bei Warth & Klein Grant Thornton

Hulsberg 026 AWarth & Klein Grant Thornton zählt zu den Top 10 der deutschen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit über 950 Mitarbeitern an 10 Standorten. Seit 60 Jahren unterstützt die Gesellschaft Unternehmen aller Größen und Branchen sowie private Vermögensinhaber dabei, ihre Ziele zu verwirklichen. Im Gespräch mit Senior Partner Dr. Frank Hülsberg erfahren wir Neues zu den Themen Automatisierung von Verwaltungsprozessen, Digitalisierung im Mittelstand, Robotic Process Automation (RPA) und Effizienzsteigerungspotenziale.

DFC: Bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft denkt man in erster Linie nicht an das Thema Optimierung im Bereich Digitalisierung. Warum ist Warth & Klein Grant Thornton dennoch prädestiniert, mittelständische Unternehmen auf diesem Sektor zu unterstützen?

Dr. Frank Hülsberg: Zum einen haben wir uns auf Mandanten im Mittelstand fokussiert. Zum anderen verstehen wir die Prozesse in den Bereichen Rechnungswesen/Controlling, Steuern, Personal, Einkauf und Vertrieb, die besonders hohes Potenzial für digitale Lösungen bieten. Und schließlich gehen wir besonders sorgsam mit den Daten unserer Mandanten zum – Datenschutz und IT-Sicherheit sind für uns hohe Ziele.

DFC:Der demografische Wandel und die gestiegenen Anforderungen an die Mitarbeiter erfordern eine immer effizientere Aufgabenerfüllung. Warum sind gerade Prozesse in der Verwaltung dafür geeignet, automatisiert zu werden, um so die Effizienz zu steigern?

Dr. Frank Hülsberg: Viele Verwaltungsprozesse zeichnen sich durch eine hohe Anzahl sich häufig wiederholender, auf einfachen Regeln basierender Vorgänge aus, die kein oder geringes menschliches Ermessen erfordern. Ein Beispiel ist die Übertragung von Daten, etwa aus verschiedenen Quellen, in ein digitales Formular oder eine Datenbank. Solche Vorgänge sind wie gemacht für eine Lösung mittels RPA, die diese Tätigkeiten automatisiert ausführt.

Das ERP-System als wichtigste Komponente bei der Digitalisierung im Mittelstand - im Interview mit Ralf Bachthaler, Vorstand der Asseco Solutions

RalfBachthaler AssecoSolutions WebKein Tag vergeht, bei dem nicht die Thematik Digitalisierung als Herausforderung für mittelständische Unternehmen besprochen wird. Auch der DIGITAL FUTUREcongress widmet sich genau diesem Thema. Mehr und mehr stellt sich dabei heraus, dass der richtige Einsatz modernster ERP-Technologie zum Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Digitalisierung wird. Seit mehr als 25 Jahren bietet die Asseco Solutions mit Hauptsitz in Karlsruhe ERP-Technologien für den gehobenen Mittelstand. Die webbasierte ERPII-Lösung APplus verbindet CRM, DMS, PLM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP und deckt so alle wesentlichen Stufen moderner Wertschöpfungsketten integriert ab. Das System wurde bereits mehrfach zum „ERP-System des Jahres“ gekürt sowie im Rahmen der aktuellen Trovarit-Studie von Anwendern mit Bestnoten ausgezeichnet. Im Interview mit Ralf Bachthaler, Vorstand der Asseco Solutions, sprechen wir über Industrie 4.0, Anwenderfreundlichkeit von ERP-Systemen und die Bedeutung der künstlichen Intelligenz bei zukunftsorientierten Geschäftsmodellen.

DFC: Man hat den Eindruck, dass sich gerade der Mittelstand oft etwas schwer tut, sich dem Thema Digitalisierung zu nähern. Der Handlungsdruck ist aber mittlerweile so hoch, dass viele Unternehmen einfach an irgendeiner Stelle beginnen, um einfach einmal anzufangen. Warum ist gerade ein zukunftsfähiges ERP-System bei der Digitalisierung im Mittelstand so wichtig?

Ralf Bachthaler: Dem ERP-System kommt hier eine besondere Rolle zu, da es wie kaum ein anderes IT-System in den Geschäftsprozessen eines Unternehmens verwurzelt ist. Informationsflüsse, Prozessschritte in der Wertschöpfungskette, der Kontakt mit Kunden und Lieferanten – all das kann und wird vom ERP-System abgedeckt. Das ERP-System bildet damit quasi das „Rückgrat“ eines Unternehmens. Wenn die jeweils genutzte Lösung nun bereits nativ auf die vernetzten Strukturen des heutigen digitalen Zeitalters ausgelegt ist, erleichtert dies natürlich die notwendigen Transformationsprozesse im Unternehmen.

Kontakt aufnehmen

AMC Media Network GmbH & Co. KG 

Donnersbergring 42

64295 Darmstadt

telefon

Tel:  +49 (0) 6151 – 957 577 -0
Fax:  +49 (0) 6151 – 957 577 -9

email post

Mail:office@amc-media-network.de

Web:www.amc-media-network.de

Sie erreichen uns...

während unserer Bürozeiten 

  • Mo-Fr: 9:00 Uhr - 17:00 Uhr 
  • Samstag und Sonntag ist das Büro geschlossen