Weltneuheit für Rechenzentren auf dem Digital FUTUREcongress - komplette Racks werden lüfterlos - im Interview mit Ernst Steingraber, Geschäftsführer der Techit GmbH

Das dem Schwarzwald beheimatete Technologieunternehmen, die techit GmbH arbeitet seit vielen Jahren an Innovationen in moderne Rechenzentren.  Die techit GmbH hat sich darauf spezialisiert, hocheffiziente, sozial intelligente und dadurch selbstverwaltende RZ Infrastrukturlösungen zu entwickeln,  zu betreiben und unter dem Markennamen Spherenium SmartWare und SmartGrid zu vermarkten. Im Interview mit Ernst Steingraber, Geschäftsführer der Techit GmbH sprechen wir heute über eine echte Weltneuheit, dem „Direct Case Thermal Coupling“, ein Kühlverfahren, das insbesondere die 19“-Technik revolutionieren soll

DFC: Herr Steingraber, Ihr Unternehmen hat sich mit Haut und Haaren dem Thema Digitalisierung verschrieben. Immer wieder entwickelt Ihr Unternehmen neue Innovation, um wiederkehrende Vorgehen und Prozesse so zu erfassen, dass diese von Maschinen selbstständig durchgeführt werden können. Auf dem Digital FUTUREcongress am 1. März in der Messe Frankfurt werden Sie eine von Ihnen angekündigte Weltneuheit vorstellen. Was hat es mit  Local/Global Cloud &  „ai-Organisation“ auf sich?

Ernst Steingraber: Zunächst einmal ist Digitalisierung aus unserer Sicht in 3 grundlegende Kategorien zu unterteilen: 1. Infrastruktur / Hardware / Software, also die Funktionsgrundlage, damit überhaupt irgendetwas „Funktioniert“ 2. Die Transparenz bzw. die Nachvollziehbarkeit und somit Steuerbarkeit von Abläufen und Prozessen, 3. Das eigentlich wichtigste, der Mensch, der damit lebt und

umgeht, er muss seine Möglichkeiten in einer sicheren für ihn verständlichen Umgebung bekommen! – ai-Organisation ist ein übergreifendes intelligentes Vorgehen, dass dieses Thema ganzheitlich anfasst!

DFC: Sie sprechen in einem Atemzug von 3 großen ganz unterschiedlichen Themenbereiche, mit denen sich tagtäglich Experten beschäftigen,  wie soll das Funktionieren?

Ernst Steingraber: Sie haben Recht, das geht nicht! Kein Mensch kann das Wetter im Moment für den 1.4.3587 vorhersagen, aber wir haben uns Regeln erschaffen, Vorgehen auf die wir uns verlassen, Regenschirm, entsprechende Kleidung, uvm. Es wäre Unsinn zu behaupten, ich muss wissen wie jedes Windchen, jedes Lüftchen sich auswirkt, ich muss nur wissen, was ich bei Regen tue und so wie ich dies weiß kann das dann mit etwas Erklärung auch jeder andere Mensch. D.h. unsere „AI-Organisation“ macht die wichtigsten Dinge selbständig und für andere kann der Benutzer verständlich und direkt durch die Maschine eingewiesen werden.

DFC: Das hört sich Spannend aber Kompliziert an.

Ernst Steingraber: Spannend ist es, kompliziert sind vielleicht die 10 Minuten Skepsis, die weiteren 20 Minuten die Umgebung zu erfassen und die abschließenden 10 Minuten Realisierung, weil man da nichts sieht und nur wartet.

DFC: Was hat dies jedoch mit lüfterlos zu tun?

Ernst Steingraber: Ich erklärte schon, alles benötigt natürlich auch die Grundlagen, die Maschinen, Server, die als Infrastruktur das ganze ermöglichen. Hier haben wir im Moment wohl das weltweit effizienteste und einfachste System entwickelt, entstehende Abwärme wird einfach direkt Material zu Material abgeführt und kann mit 2 „Thermokäbelchen“ an jeden beliebigen Ort gebracht werden. Das ist hochenergieeffizient und viel günstiger als die ganzen Lüfter in herkömmlichen Servern und Geräten, dadurch werden wir flexibel, kostengünstig und agil.

 DFC: Was sind die Vorteile für die Betreiber von Rechenzentren?

Ernst Steingraber: Ich glaube keine, das wird Rechenzentren in der heutigen Form revolutionieren! Für unsere Technologie benötigen sie im Prinzip nur noch Lagerhallen, die ganzen teuren Maßnahmen wie Kühlung, Warm & Kaltgänge, Doppelboden exorbitante Planungsmaßnahmen uvm. haben sich erübrigt. Mit einem Bruchteil der heutigen Kosten lässt sich damit die Rechenleistung viel agiler bereitstellen.

DFC: Was sind die Vorteile für die Betreiber von Service bzw. Cloud anbietern?

Ernst Steingraber: Die Unternehmen können eine sichere, effiziente, sowie agile Infrastruktur mit den entsprechenden Anforderungen, wie Mail, Daten, Desktops, uvm. problemlos anbieten. Hierzu wurde zusätzlich SmartCube entwickelt, das als Baukasten kinderleicht konfiguriert werden kann. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen arbeiten unsere Systeme komplett lüfter- und flüssigkeitslos und sind somit auch staubunempfindlich und emissionsarm.

DFC: welchen Vorteil hat der User?  

Ernst Steingraber: Das System kann beliebig als local oder global Cloud betrieben werden und eignet sich von  KMU’s über Enterprisekunden, bis zu Großrechenzentren. Das spart natürlich Ressourcen und am Ende Geld. Alle Gehäuse sind multifunktional, mit Direct Case Thermal Coupling und können optional auch frei aufgestellt werden. Die Systeme sind redundant, gekühlt, flexibel, modular und dazu noch energiesparend. Also dementsprechend auch ideal für Smart-IT sowie Big Data Industrie 4.0 wer die Module 19" Baugrößen bis zu 44HE nutzbar.

DFC: Der Digital FUTUREcongress adressiert mit seiner Veranstaltungen neben den Unternehmen und Rechenzentrumsbetreiber natürlich auch mittelständische Unternehmen, die sich mit dem Thema Rechenzentrum beschäftigen. Welchen Vorteil bietet Ihr System gerade für mittelständische Unternehmen?

Ernst Steingraber: Mittelständische Unternehmen bietet das System genügend Leistung, da es in 19“-Racks für bis zu 1.000 „Xeon“-Kernen Platz bietet. Dazu bietet das System einen völlig lautlosen Betrieb und geringe Energieaufnahme. Außerdem arbeiten viele mittelständische Unternehmen auf „Microsoft Windows Server 2016“. Zusammen mit Smart-Ware Erweiterungen stellt das System eine komplette hyperkonvergente Infrastruktur mit Funktionen wie Failover, Disaster Recovery, HA-Clustering, Virtual Storage, Virtual Cloud als Basis zur Verfügung.

DFC: Ganz herzlichen Dank für dieses eindrucksvolle Interview. Wir sind nun sehr gespannt auf den 1. März und die Präsentation Ihres Systems. Vielen Dank dass Sie sich für das Interview Zeit genommen haben.

 

Das Gespräch führte Michael Mattis, Veranstalter des Digital FUTUREcongress

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