Die conesprit GmbH ist ein Software- und Beratungshaus Bereich Enterprise Data Warehousing & Business Intelligence mittels SAP NetWeaver®.

R Square smallIm Interview mit Roman Douverne, Gründer und Geschäftsführer der conesprit GmbH, sprechen wir über seinen Fokus auf standardisierte und ressourcenschonende SAP BI Lösungen sowie seine Leidenschaft für Cloud Lösungen und natürlich über das jüngste Produkt „Sesam“, die erste Business Intelligence Lösung as a Service auf Basis von SAP für den Mittelstand.

DFC: SAP und Mittelstand geht nicht so wirklich flüssig über die Lippen. Hat denn SAP mittlerweile ein Business Intelligence Lösung, die für deutsche Mittelständler tatsächlich gut geeignet ist?

Roman Douverne: Aus unserer Sicht ist es für Mittelständler schwierig eine klassische SAP Business Intelligence Lösung zu implementieren. In der Regel ist ein Beratungsprojekt erforderlich, um SAP BI einzuführen. Jeder Bericht muss erst durch die Fachabteilungen spezifiziert und später abgenommen werden. Ein Beratungshaus baut daraufhin das Business Warehouse auf und programmiert die gewünschten Berichte. Dieser Prozess ist langwierig, stiehlt den Mitarbeitern die Zeit für das Tagesgeschäft und das Beratungshaus kostet zudem noch sehr viel Geld. Erste Ergebnisse sind in der Regel erst nach einem Mannjahr sichtbar.

DFC: Gerade die langen Implementierungszeiten und die damit verbundenen Kosten haben viele Mittelständler bislang davon abgehalten SAP Business Intelligence zu wählen. Was bietet ihre neue Lösung?

Roman Douverne: Sesam besteht aus vorkonfigurierten SAP Komponenten (SAP Business Warehouse und SAP Enterprise Portal). Diese Komponenten können in 20 Tagen an das SAP ERP eines Mittelständlers angeschlossen werden, die Daten hierfür werden in der Cloud gehostet. Das Reportingportfolio von Sesam weist eine Vielzahl an Standardberichten und Dashboards auf. Die Zeit, die in die Spezifikation und die spätere Datenabnahme investiert werden muss, ist gering und nur für Berichte und Dashboards erforderlich, die nicht über die Standardlösungen abgedeckt werden können. Mit Sesam verfügt ein Mittelständler über eine SAP BI Lösung, ohne Zeit und Kosten in den Aufbau und den Betrieb einer SAP BI Lösung zu investieren. Dank des erprobten und bewährten Ansatzes kann sich ein Unternehmen auf die Analyse der Berichte sowie die Ableitung der richtigen Entscheidungen und Maßnahmen konzentrieren.

DFC: Sie beschäftigen sich schon sehr lange mit dem Thema SAP Business Intelligence und insbesondere auch Lösungen aus der Cloud. Bitte beschreiben Sie das Konzept Software as a Service (SaaS) für unsere Leser etwas genauer. Welchen Vorteil bietet hier SAP Business Intelligence as a Service?

Roman Douverne: Das Konzept Software as a Service (SaaS) hat einen Paradigmenwechsel bei der Softwarebereitstellung eingeläutet. Im Gegensatz zu klassischen Beratungsprojekten werden standardisierte Softwarepakete geschnürt, die möglichst zeit- und ressourceneffizient bereitgestellt und über die Cloud betrieben werden. Zudem übernimmt der Anbieter der SaaS Lösung Bereitstellung, Support, Betrieb und Weiterentwicklung der Software. Es werden keine Lizenzen verkauft, sondern die Software und die damit verbundenen Services gemietet. Die IT-Abteilung wird durch solch ein Konzept sehr entlastet. Sesam wendet die Vorteile einer SaaS-Lösung auf SAP BI an, dies wiederum nennt sich SAP Business Intelligence as a Service.

DFC: Das klingt spannend. Werden wir einmal konkret. Können Sie uns hier vielleicht ein Beispiel nennen von einer Sesam-Entwicklung, die Sie in der letzten Zeit umgesetzt haben? Worin lag der Vorteil für den Kunden?

Roman Douverne: Unsere jüngste Sesam Weiterentwicklung ist das Sesam Sales Dashboard. Es zeigt alle vertriebsrelevanten KPIs auf einen Blick (Plan/Ist, Vorjahr/Ist, Forecast/Ist) und stellt Entwicklungen visuell und farblich aufbereitet dar. Die Darstellung der KPIs erfolgt auf Konzernebene heruntergebrochen bis auf die einzelne Verkäufergruppe. Durch den pyramidalen Ansatz können User auf Standardberichte und sogar bis auf den einzelnen relevanten Beleg navigieren, um die Ursachen für Entwicklungen zu analysieren. Dank des Sesam Sales Dashboard weiß jeder Vertriebsniederlassungsleiter, Vertriebsbereichsleiter und Vertriebsmitarbeiter wo sein Verantwortungsbereich steht. Dieses Dashboard ist Teil unseres Standardreportings und steht neuen Kunden ebenso in 20 Tagen zur Verfügung, wie alle anderen Standardanwendungen auch. Die Vertriebsmitarbeiter unserer Kunden sind sehr dankbar über diese Einführung. Dadurch, dass wir eine Entwicklung nicht für einen, sondern für alle Kunden machen, steht auf diesem Wege mittelständischen Kunden ein Berichtswegen zur Verfügung, das aufgrund des niedrigeren mittelständischen Budgets sonst nur für Blue Chip Unternehmen verfügbar wäre.

DFC: Sie nennen das Thema „Schonung von Ressourcen“. Was genau ist damit gemeint?

Roman Douverne: Wenn wir von Ressorcenschonung sprechen, dann sind damit die Ressourcen unserer Kunden gemeint. Für Betrieb, Weiterentwicklung und Support von klassischen SAP Business Intelligence Lösungen sollte ein Unternehmen 2-4 Mitarbeiter beschäftigen. Bei Sesam werden diese Dienstleistungen an das Sesam Team ausgelagert. Unsere Kunden kommen im Schnitt mit einer Halbtagsressource für Sesam aus. Dies ist auf der einen Seite eine enorme Einsparung an Personal, auf der anderen Seite darf man die Schwierigkeiten nicht vergessen, die Unternehmen aktuell haben SAP Fachpersonal zu rekrutieren. Auch dies entfällt. Anstelle von einer Investition durch Beratungskosten rückt bei Sesam eine Mietgebühr, die alle Dienstleistungen inklusive eine kontinuierlichen Weiterentwicklung beinhalten, wodurch unsere Kunden stets eine State-of-the-Art Anwendung im Einsatz haben. Durch die Vorkonfiguration der Anwendung sowie die Cloudnutzung, die Betrieb, Support und Weiterentwicklung stark vereinfacht, werden Skaleneffekte in der Implementierung und der Betreuung von Sesam zu Gunsten unserer Kunden generiert.

DFC: Zu guter Letzt würde ich gerne noch einmal auf die Bedienerführung und einfache Nutzbarkeit eingehen.

Roman Douverne: Aus jahrelanger Beratungserfahrung wissen wir, wie wichtig Usability ist. Daher ist bei all unseren Entwicklungen eine einfache und intuitive Benutzerführung unsere oberste Maxime. Das Sesam SAP Enterprise Portal ist im Excel-Stil aufgebaut, alle Funktionen sind in einem Ribbon organisiert und sprechen damit eine Sprache, die die Endanwender kennen und damit schnell verstehen können. Im ursprünglichen SAP Portal sind die Funktionen im Kontextmenü versteckt. Unser Designer versteht es, das Sesam Portal intuitiv sowie hübsch und ansprechend zu gestalten. Das darunterliegende SAP Portal ist nicht mehr zu erkennen. Erst kürzlich hat einer unserer Anwender Sesam als „Schöner Wohnen mit SAP BI“ genannt.

DFC: Können Sie uns noch etwas zu den Preisen sagen, die Sie in der letzten Zeit gewonnen haben? Das war ja bereits in der Presse zu lesen.

Roman Douverne: Im vergangenen Jahr haben wir zwei Preise gewonnen, auf die wir sehr stolz sind. Im Herbst wurde die Murrelektronik GmbH, einer unserer Kunden, mit unsere Lösung Sesam unter die TOP 3 des „BARC Best Practice Award Business Intelligence und Analytics 2017“ in der Kategorie Mittelstand gewählt. Der Award ist der renommierteste im Bereich Business Intelligence. Im Frühjahr konnte Sesam die Fachjury der Initiative Mittelstand überzeugen und wurde in der Kategorie Business Intelligence mit dem Prädikat BEST OF 2017 ausgezeichnet.

DFC: Dann bedanke ich mich ganz recht herzlich für dieses aufschlussreiche Gespräch und wir freuen uns auf ihren Auftritt auf dem Digital FUTUREcongress am 1. März in der Messe Frankfurt.

Das Interview führte Michael Mattis, Veranstalter DIGITAL FUTUREcongress

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Sie finden die conesprit GmbH am 01.03.2018 am Stand C7 in Frankfurt am Main.

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